Gestern und heute haben wir uns mit Jugendlichen aus dem Berufsorientierungskurs der SOS-Lernoase im Wedding getroffen, um mit ihnen über Datenschutz und Cybermobbing zu sprechen.

Wir haben darüber gesprochen, was Privatsphäre und Sicherheit im Netz bedeuten und dabei deutlich gemacht, dass sich Nutzer*innen von Online-Diensten aktiv um ihren Datenschutz kümmern müssen – auch wenn das manchmal unbequem ist. Den meisten Jugendlichen ist Mark Zuckerberg zwar ein Begriff gewesen, womit er und sein Unternehmen Facebook so viel Geld verdienen, wussten sie jedoch nicht. Dass die Gewinne von Facebook, Whatsapp & Co. mit Werbung und somit auch mit den Daten der Jugendlichen gemacht werden, war eine wichtige Info für sie. Um das Besprochene gleich in die Praxis umzusetzen, sind wir die Einstelllungen der Jugendlichen bei Facebook durchgegangen und haben sie hin zu mehr Privatsphäre geändert.

Sehr konkret wurde es dann bei dem sensiblen Thema Cybermobbing. Auch hier haben wir das Gespräch offen gehalten, um lebensnah ein Bewusstsein zu den Auswirkungen von Cybermobbing zu schaffen. Denn auch wenn verletzende Nachrichten nur in’s Smartphone eingetippt werden, treffen sie am Ende immer reale Menschen.

Wie immer waren es auch für uns lehrreiche Tage – fast alle Jugendlichen konnten uns von Erfahrungen mit Cybermobbing erzählen.