Mit starken Statements von jungen Menschen ging heute eine intensive Woche an der Herbert-Hoover-Schule zuende. Im Rahmen der Projektwoche haben wir mit zwei Klassen des neunten Jahrgangs jeweils zwei Tage lang zusammengearbeitet. Und „Arbeit“ kann man es schon nennen, wenn rund 20 Menschen mit unterschiedlichen Einstellungen sich bei 30 Grad im Schatten intesiv Gedanken darüber machen, was für sie ganz persönlich Privatsphäre bedeutet, mit wem sie welche Informationen teilen wollen und welche Datenspuren sie täglich im Netz hinterlassen. Denn auch wenn wir mit ein paar klugen Einstellungen in der Hand haben, ob zum Beispiel ein möglicher Arbeitgeber sehen kann, was wir bei Facebook teilen – gegen das Datensammeln von Firmen wie Google und Facebook haben wir kaum Möglichkeiten, uns zu wehren. Es ist ihr Geschäftsmodell, alles, was sie über uns in Erfahrung bringen können, für Marketing und andere Zwecke zu nutzen. Mit persönlichen Informationen über uns machen sie so Milliarden. Dass deshalb zum Beispiel auch gelöschte Facebook- oder Instagram-Fotos und Whatsapp-Nachrichten oftmals weiter auf den Servern der Unternehmen schlummern, war für manche*n ein ganz schöner Schock. Deshalb haben wir zum Abschluss gemeinsam hilfreiche Tipps erarbeitet, die die Jugendlichen mit Freunden teilen können – damit wir irgendwann tatsächlich sagen können: „Meine Daten gehören mir!“

 

IMG_3175

IMG_3213 IMG_3220 IMG_3222 IMG_3224 IMG_3227 IMG_3229 IMG_3238IMG_3202