Ein damals 13-Jähriger hatte 2013 Nacktbilder von seiner Freundin zum Spaß bei WhatsApp an seine Kumpels weitergeleitet – und sich damit strafbar gemacht! Genau gesagt machte er sich durch das unerlaubte Verschicken der Bilder einer sogenannten „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen“ schuldig. Sie hat ihn daraufhin verklagt und vor Gericht recht bekommen: Er musste ihr Schmerzensgeld zahlen. Die ganze Meldung findet ihr hier auf Spiegel Online

Was lernen wir daraus?
1) Handyfotos sind unfassbar leicht weiterverbreitbar – wer unbedingt Nacktfotos verschicken will, sollte sich bewusst machen, wieviel Macht er anderen damit gibt.
2) Auch wenn es sich scheinbar „nur“ auf dem Handy abspielt: Das unerlaubte Weiterleiten von Nacktbildern anderer ist strafbar. Der entsprechende Paragraph findet dazu findet sich im Strafgesetzbuch, § 201a. Hier kann man ihn nachlesen: http://dejure.org/gesetze/StGB/201a.html